Müssen wir vor explodierenden Akkus bei e-Zigaretten Angst haben?

Am 1. August 2017 hat ein Zwischenfall mit einer e-Zigarette eine Debatte über die Gefahr von e-Zigaretten entfacht. Ein Bewohner aus Toulouse sah, wie seine e-Zigarette im Kofferraum seines Autos Feuer fing. Seit 2009 ereigneten sich verschiedene Brand- und Explosionsfälle, vor allem auf der anderen Seite des Atlantiks. E-Zigaretten-Nutzer dürfen daher die Risiken von e-Zigaretten und deren mögliche Personenschäden, die dadurch verursacht werden können, ruhig hinterfragen. Wenn man jedoch genau hinschaut, ist die Situation eigentlich weniger besorgniserregend, als anzunehmen ist.

e-zigaretten

In den USA ereigneten sich zwischen 2009 und 2014 etwa 20 Vorfälle mit e-Zigaretten, während im Zeitraum 2015-2016 etwa 15 Vorfälle stattfanden.

Die Menschen erlitten mehr oder weniger schwere Verbrennungen an den Händen, Oberschenkeln und Gesichtern. Jedes Mal trat das gleiche Problem auf: Die Batterie der e-Zigarette explodierte.
So ein Vorfall tritt auf, wenn die Pole der Batterie einen metallischen Gegenstand berühren. Es entsteht ein elektrischer Strom, der zu einer Überhitzung der Akku führt, die dann explodieren kann und zu brennen beginnt.

Die meisten Unfälle sind jedoch auf einen unsachgemäßen Gebrauch der Produkte zurückzuführen. Um jedes Risiko zu vermeiden, gibt es eine wichtige Regel zu beachten: Lege niemals eine ungeschützte Batterie und einen metallischen Gegenstand zusammen.

Außerdem wurde nachgewiesen, dass einige Vorfälle durch billige, gefälschte Akkus verursacht wurden, deren Leistung nicht an den e-Zigaretten-Verdampfer angepasst war.

 

Sicherheitsstandards

Im April 2015 veröffentlichte die Agentur Afnor Empfehlungen zu Sicherheitsstandards für Hersteller. Alle französischen Produzenten halten sich heute an die Gesetzgebung. Jedoch ist das nicht in allen Ländern der Fall. Der Kauf französischer Produkte ist somit der beste Weg, um ein sicheres Dampfen zu gewährleisten.